Heute, am 8. September, ist der bundesweite Tag der pflegenden Angehörigen. Der Aktionstag richtet den Blick auf die Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, begleiten und im Alltag unterstützen. Damit würdigt er eine Leistung, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung ist und dennoch häufig im Hintergrund bleibt.

Pflege zu Hause: Angehörige leisten jeden Tag Enormes

Bis zu 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause versorgt – häufig maßgeblich oder vollständig durch Familienmitglieder. Für Angehörige verändert die Übernahme von Pflegeverantwortung den Alltag oft grundlegend. Sie organisieren Arzttermine, unterstützen bei der täglichen Versorgung, kümmern sich um Anträge und koordinieren Hilfsangebote. Gleichzeitig müssen viele von ihnen Beruf und eigene familiäre Verpflichtungen mit der Pflege vereinbaren.

Diese Verantwortung bringt nicht nur organisatorische, sondern auch persönliche Herausforderungen mit sich. Deshalb sind verlässliche Informationen und konkrete Unterstützung besonders wichtig. Pflegestützpunkte und andere Beratungsstellen bieten dabei eine wichtige Anlaufstelle, weil sie Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in unterschiedlichen Phasen begleiten.

Pflegestützpunkte bieten Orientierung

Gerade wenn sich eine Pflegesituation neu entwickelt oder verändert, ist es hilfreich, die verschiedenen Leistungen und Unterstützungsangebote zu kennen. Die Beratungsstellen helfen dabei, Möglichkeiten zu prüfen, passende Hilfen zu finden und die nächsten Schritte zu planen. So erhalten pflegende Angehörige Orientierung, während sie gleichzeitig die passende Unterstützung für die individuelle Situation ihres Angehörigen finden können.

Für diese anspruchsvolle Arbeit benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte neben Fachwissen auch Werkzeuge, die sie im Beratungsalltag unterstützen. Quovero von synectic kommt deshalb bereits seit vielen Jahren in Pflegestützpunkten zum Einsatz. Die Software unterstützt die Beratenden dabei, Informationen strukturiert zu erfassen, Beratungen abzubilden und Pflege- und Unterstützungsbedarfe nachvollziehbar zu dokumentieren. Damit bleibt mehr Raum für das Wesentliche: die Menschen und ihre individuelle Situation.