Das Pflegestärkungsgesetz I

Pflege

Mit dem Pflegestärkungsgesetz I, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, wurden nahezu alle Leistungsbeiträge der Pflegeversicherung angehoben. Die Leistungen für die stationäre Pflege wurden
um knapp 1 Mrd. Euro erhöht, die für die ambulante Pflege sogar um 1,4 Mrd. Euro.

Das Gesetz sieht außerdem vor, die stationäre Pflege durch 20.000 zusätzliche Betreuungskräfte zu verstärken. Ziel ist, dass insgesamt 2,4 Mrd. Euro dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht werden: beim Menschen.

Auch Entlastungsangebote für die Pflege zu Hause wurden erweitert, um pflegende Angehörige zu unterstützen. Der Ausbau der Kurzzeit-, Verhinderungs- sowie Tages- und Nachtpflege führt dazu, dass Pflegebedürftige länger in ihrer vertrauten Umgebung versorgt werden können. So können Angehörige im Krankheitsfall oder Entlastungsbedarf die sogenannte Verhinderungspflege in Anspruch nehmen. Zudem sind nun acht, anstatt bisher vier Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr möglich. Insgesamt haben Beschäftigte neben dem Pflegeunterstützungsgeld auch Anspruch auf bis zu zehn Tage Auszeit für die Pflege und können sich im Bedarfsfall bis zu sechs Monate freistellen lassen (Recht auf Familienpflegezeit). Ebenfalls besteht während der Freistellungen ein Anspruch auf ein zinsloses Darlehen.

Auch Demenzkranke profitieren im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes I erstmals von diesen Beschlüssen.
Darüber hinaus wurden ebenfalls mehr Mittel für Umbaumaßnahmen oder Hilfsmittel bereitgestellt.
Auch neue Wohnformen wie Wohngruppen werden einen Kostenzuschlag. Für niederschwellige Hilfsangebote können jährlich bis zu 1.248 Euro zurückerstattet werden.

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Autor: Norbert Schnoede
Norbert Schnoede

Als Head of Communications setze ich mich dafür ein, dass Entwickler und Anwender unserer Software eine gemeinsame Wellenlänge finden, auf der sie Ihre Fragen, Wünsche und Lösungen klar und verständlich miteinander austauschen – zum gegenseitigen Nutzen.